8 Super-Foto-Spots in Ferrara

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Ferrara, eine UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt, hat ihre ursprüngliche Stadtstruktur über die Jahrhunderte hinweg bewahrt: ein nahezu intaktes historisches Zentrum mit einem mittelalterlichen und einem Renaissance-Teil, umgeben von einer fast 9 km langen Stadtmauer.

Mit ihren Gassen, gepflasterten Straßen, Plätzen, majestätischen Palazzi, Mauern und der imposanten Burg ist die Stadt ein wahres Paradies für alle, die gerne unvergessliche Momente mit ihrem Fotoapparat oder ihrer Handykamera festhalten.

Türen, die sich zu reizvollen Gärten öffnen, Balkone mit Pflanzen und Blumen, Gebäude mit antiken Verzierungen: Ferrara bietet auf Schritt und Tritt unerwartete Überraschungen.

Ob Sie nun Profi oder Amateur sind, machen Sie sich bereit, den Zauber dieser einzigartigen Stadt einzufangen. Sie können sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad von einem Ort zum anderen bewegen und schöne Fotos bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen machen.

  • web.Dauer
    24 Stunden
  • web.Interessen
    Kunst & Kultur
  • web.Zielgruppe
    Freunde/Alleine,Paare
  • Erste Etappe - Castello Estense und Torre dei Leoni Ferrara

    Das Castello Estense (Este-Schloss) ist das Wahrzeichen von Ferrara und ein Muss für jeden Fotofreund. Diese imposante mittelalterliche Burg, die von einem Wassergraben umgeben ist, bietet eine perfekte Kulisse für atemberaubende Fotos.

    Im Innern erzählen die Mauern Geschichten von Liebschaften und Verschwörungen, von großen Plänen und Träumen von Ruhm. Von den Räumen im Erdgeschoss über die feuchten Verliese und den hängenden Garten mit Orangenbäumen bis hin zu den großzügigen, mit Fresken ausgemalten Sälen des Piano Nobile führt Sie dieser Besuch durch die Jahrhunderte der Geschichte. Dabei lernen Sie jede Menge über die Familie Este, die über die Stadt und das Gebiet mehr als 300 Jahre lang regierte.

    Die faszinierenden architektonischen Details und majestätischen Türme sind bei Sonnenuntergang noch spektakulärer, wenn die Lichtstrahlen mit den alten Steinen spielen. Wenn Sie die 120 Stufen des Löwenturms (Torre dei Leoni) erklimmen, können Sie vom Balkon aus ein herrliches Panorama der Stadt bewundern, das Sie unbedingt fotografisch festhalten sollten.

  • Zweite Etappe - Mittelalterliche Stadtplätze Ferrara

    Das historische Zentrum zwischen dem Schloss und der Kathedrale San Giorgio zeichnet sich durch eine Reihe von bedeutenden und eindrucksvollen Plätzen aus.
    Wir beginnen an der Piazza Castello, die mit Kopfsteinpflaster gepflastert ist und die imposante Burg einrahmt. Dann geht es weiter zur Piazza Savonarola mit dem Denkmal des berühmten Ferrareser Mönchs und gleich danach zur Piazza del Municipio, dem alten Innenhof des Herzogspalastes, der noch heute von der monumentalen Ehrentreppe beherrscht wird.

    Schließlich erreichen wir die Piazza Trento Trieste, die einst "Piazza delle Erbe" (Kräuterplatz) genannt wurde und die am Dom entlangführt, dessen schöne Südwand und der Glockenturm aus rosa und weißem Marmor höchst bewundernswert sind. Wir empfehlen einen Besuch am frühen Morgen, wenn das Sonnenlicht die Kathedrale sanft einhüllt und eine magische Atmosphäre schafft.

    Jeder dieser Plätze eignet sich hervorragend zum Fotografieren. Ein typisches Motiv, das man unbedingt festhalten sollte, ist der typische Ferrareser auf dem Fahrrad.

  • Dritte Etappe - Via delle Volte und alte Gassen des jüdischen Ghettos Ferrara

    Die mittelalterlichen Gassen und Straßen von Ferrara haben ihren verführerischen Charme bewahrt, von der Via San Romano bis zu Via delle Volte mit ihren erhöhten Passagen, die als "Gewölbe" (volte) bekannt sind, bis zu den langen, engen Gassen des alten jüdischen Viertels.

    Wissenswertes: Die jahrhundertealte Via San Romano verband den Hauptplatz neben der Kathedrale mit dem Flusshafen am Po-Ufer. Als Handelsstraße mit einer sehr langen Tradition ist sie die einzige Straße in Ferrara, die fast vollständig von Arkaden gesäumt ist.

    Die Perspektive der Arkaden und die besondere Beschaffenheit der Straßen eignen sich perfekt für Aufnahmen bei Tag, mit schönen Licht- und Schattenkontrasten, und bei Nacht mit der stimmungsvollen Beleuchtung der Straßenlaternen, um das Gefühl einer Zeitreise noch eindrücklicher zu machen.

  • Vierte Etappe - Rotonda Foschini des Stadttheaters Ferrara

    Die Rotonda Foschini ist ein kleiner elliptischer Innenhof des Stadttheaters von Ferrara aus dem 18. Jh., der Antonio Foschini gewidmet ist, einem der beiden Erbauer des Komplexes zusammen mit Cosimo Morelli.

    Dieser öffentliche Raum diente einst als Durchgangspassage für die Kutschen des Publikums, das zu den Aufführungen ins Theater kam.

    Die heutige Beleuchtung schafft eine einzigartige Atmosphäre, vor allem wenn der Tag in den Abend übergeht und das von der Rotunde eingerahmten Blau des Himmels in den nächtlichen Sternenhimmel übergeht. Dieser Ort eignet sich bestens für Fotos aller Art mit Spezialeffekten.

  • Fünfte Etappe - Corso Ercole I d'Este und Palazzo dei Diamanti Ferrara

    Der Corso Ercole I d'Este, eine der schönsten Straßen Europas, die seit jeher Reisende aller Zeiten fasziniert hat, beginnt an der Nordseite des Schlosses.

    Die Aneinanderreihung von Renaissance-Palazzi und anderen monumentalen Bauwerken erreicht am Quadrivio degli Angeli (Kreuzung der Engel) ihren Höhepunkt der Pracht.

    An diesem Punkt steht der majestätische Palazzo dei Diamanti.

    Die mit rautenförmigen Marmorblöcken verzierte Fassade erzeugt außergewöhnliche Lichtspiele, die dieses Gebäude zu einem unwiderstehlichen Motiv für Architekturfotografen und zu einer hervorragenden Kulisse für unvergessliche Porträts machen.

    Wissenswertes: Einige Wissenschaftler behaupten, dass der Entwurf der „Addizione Erculea“ auf der Grundlage von Himmelskonstellationen entstanden sei: Astrologische Berechnungen hätten die Form der Erweiterung und die Lage der wichtigsten Gebäude vorgegeben, wie z. B. die des Palazzo dei Diamanti, der sich am hellsten astrologischen Punkt befinden soll.

  • Sechste Etappe - Piazza Ariostea Ferrara

    Nicht weit vom Palazzo dei Diamanti entfernt liegt die Piazza Ariostea, die dem Renaissance-Dichter Ludovico Ariosto gewidmet ist, dessen Statue in der Mitte des großen grünen Rasens steht.

    Die Piazza Ariostea ist der Renaissanceplatz der Stadt und bildet den Gegenpol zum mittelalterlichen Platz, der heutigen Piazza Trento Trieste, die sich neben der Kathedrale San Giorgio befindet.

    Die Paläste, die ihn überblicken, zeichnen sich durch luftige Loggien mit Arkaden und Holzdecken aus, die ungewöhnliche und eindrucksvolle Ausblicke bieten.

    Wissenswertes: Im Jahr 1917 ließ sich der italienische Maler Giorgio de Chirico von der Schönheit der Piazza Ariostea für sein berühmtes Gemälde „Il grande metafisico“ (Der große Metaphysiker) inspirieren, einem Schlüsselwerk seiner Ferrara-Phase. In diesem Werk interpretiert der Künstler den Platz neu und ersetzt die Säule und die Statue des Dichters durch eine Totem-Puppe aus Messinstrumenten, Quader und Holz, die von einem eiförmigen, gesichtslosen Kopf gekrönt wird.

  • Siebte Etappe - Die monumentale Kartause Ferrara

    Die Certosa di Ferrara (Kartause von Ferrara) ist ein einzigartiger Ort in der reichen monumentalen Landschaft von Ferrara. Sie ist eine friedliche grüne Lunge im Herzen der Stadt, die Erinnerungen an die Vergangenheit und Meisterwerke der sakralen Kunst birgt.

    Der Besucher wird von der Kirche San Cristoforo mit ihren schönen geschwungenen Säulengängen auf beiden Seiten empfangen, die die große Rasenfläche vor der Kirche umschließen.

    An diesem weitläufigen, luftigen Ort ist Ruhe und Feingefühl angesagt. Dank der schönen Aussicht und der zeitlosen Atmosphäre, die man hier atmet, löst er bei jedem Besucher starke Gefühle aus.

    Wissenswertes: Bei einem Spaziergang durch die Kreuzgänge der Kartause können Sie vor den Grabstätten von Dichtern, Schriftstellern, Architekten, Malern und Filmregisseuren von nationalem und internationalem Rang verweilen: Giovanni Boldini, Filippo de Pisis, Gaetano Previati, Corrado Govoni, Florestano Vancini und Michelangelo Antonioni, um nur einige der berühmtesten Persönlichkeiten aus Ferrara zu nennen.

  • Achte Etappe - Mura degli Angeli (Engelsmauern) Ferrara

    Ferrara ist von einer imposanten Stadtmauer aus der Renaissance umgeben, die sich perfekt für lange fotografische Spaziergänge eignet.

    Jeder Winkel der Stadtmauer bietet einen spektakulären Blick auf die Stadt oder das Umland.

    Der Corso Ercole I d'Este endet am Engelstor, der Porta degli Angeli, die einst das Tor zu den herzoglichen Jagdgründen war, die bis zum Po reichten.

    Die Mauern, die diesen Teil der Stadt umgeben und Teil der Addizione Erculea aus der Renaissance sind, tragen den Namen Mura degli Angeli (Engelsmauern) und schützen den christlichen Friedhof der Kartause und den jüdischen Friedhof.

    Die "Mura degli Angeli" gehören zu den eindrucksvollsten Abschnitten der gesamten Stadtmauer und bieten eines der reizvollsten Motive für Fotografen.

    Wissenswertes: Vor allem dem Engagement des aus Ferrara stammenden Schriftstellers Giorgio Bassani ist es zu verdanken, dass in den 1970er Jahren mit der Sanierung der Stadtmauer begonnen wurde, was dazu beitrug, dass die Stadt Ferrara und ihr Umland in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurden.

Letzte Aktualisierung 25/03/2026

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