Die Gletscherseen des toskanisch-emilianischen Apennins

Die ganze Schönheit der Gletscherseen des toskanisch-emilianischen Apennins

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Die Emilia ist eine wahre Schatztruhe an Naturwundern. Zu den wertvollsten Schätzen gehören die Gletscherseen, wahre Juwelen zwischen den imposanten Gipfeln und wilden Tälern des toskanisch-emilianischen Apennins.

Diese Wasserspiegel, die von den Gletschern während der letzten Eiszeit geformt wurden, sind eineinzigartiges Erlebnis für Naturliebhaber und Outdoor-Sportler, die hier auf einem dichten Netz von Wanderwegen des CAI (Italienischer Alpenverein) spannende Spaziergänge und Trekkingtouren unternehmen können.

  • web.Dauer
    72 Stunden
  • web.Interessen
    Natur & Outdoor
  • web.Zielgruppe
    Alle
  • Erste Etappe - Calamone-See Ventasso Laghi

    Am Fuße des Monte Ventasso gelegen, befindet sich der Calamone-See auf einer Höhe von etwa 1.300 Metern, umgeben von einer spektakulären Kulisse aus Wäldern und imposanten Gipfeln.

    Er ist für jedermann leicht zu erreichen, wenn man den Wegen des Wanderwegenetzes Alto Appennino Reggiano folgt, die sich mit der Alta Via dei Parchi kreuzen.

    Der See ist ein Naturschatz, der den Besucher durch seine Schönheit und seine ruhige Atmosphäre fasziniert und botanische Raritäten wie die einzige in Italien vorkommende Orchidee der Art Dactylorhiza Praetermissa und malerische Hochgebirgsblumen hervorbringt.
    Ringsherum stehen Buchen, Eichen, Kastanien, Weißtannen, Linden und Ahornbäume, zwischen denen man die freilaufenden Ventasso-Pferde beim Grasen beobachten kann.

    Wissenswertes

    Für diejenigen, die ihren Besuch verlängern möchten, gibt es in der Nähe Übernachtungsmöglichkeiten sowie Berghütten, in denen man die köstliche lokale Küche genießen kann.

    Eine davon ist das Rifugio Venusta am Ufer des Calamone-Sees, ein idealer Ort, um ein atemberaubendes Panorama zu genießen.

  • Zweite Etappe - Cerreto Laghi Cerreto Laghi

    Versteckt zwischen den majestätischen Gipfeln des toskanisch-emilianischen Apennins ist Cerreto Laghi der wichtigste Sommer- und Wintertourismusort im Apennin der Provinz Reggio Emilia.
    Der Ort ist nicht nur leicht erreichbar, sondern verfügt auch über zahlreiche Hotels und Restaurants, in denen man die traditionelle Steinpilzküche genießen kann.

    Im Zentrum des Ortes liegt der bezaubernde Cerreto-See, ein Gewässer eiszeitlichen Ursprungs, das von grünen Bergen eingerahmt wird. In seinem kristallklaren Wasser spiegeln sich der Himmel und die umliegenden Gipfel und erzeugen so zu jeder Jahreszeit ein einzigartiges Farben- und Lichterspiel.

    Im Sommer finden auf dem See sportliche und kreative Aktivitäten wie Kanufahren, Angeln und Tretbootfahren statt, während er sich im Winter in eine Schlittschuhbahn verwandelt, die der Landschaft einen märchenhaften Touch verleiht.

    Die Wanderwege rund um den See führen durch duftende Nadelwälder und Almwiesen und bieten an klaren Tagen atemberaubende Ausblicke auf den Golf von La Spezia und die Insel Palmaria. Es gibt auch gut ausgeschilderte Wege für Mountainbiker und E-Biker.

    In der Nähe befinden sich die eindrucksvollen Cerretani-Seen (Lago di Pranda, Lago di Scuro, Lago di Le Gore), aber auch der See des Wasserkraftwerks Ligonchio im herrlichen Ozola-Tal. Hier beginnt einer der faszinierendsten Wanderwege des toskanisch-emilianischen Apennins (ehemals CAI 633), der der spektakulären Decauville-Eisenbahnlinie folgt, mit deren Bau 1915 begonnen wurde.

    Im gesamten Gebiet gibt es jede Menge kleine Almseen und -teiche wie die der Prati di Sara und der Lago del Caricatore, Lago del Capriolo und schließlich Lago della Bargetana, von dem aus man einen spektakulären Blick auf den Monte Cusna hat.

  • Dritte Etappe - Cento Laghi Monchio delle Corti

    Im Apennin der Provinz Parma, an der Grenze zwischen der Emilia-Romagna und Ligurien, liegt der große Parco dei Cento Laghi (Park der hundert Seen), ein Paradies für Liebhaber von Wanderungen und Seenlandschaften.

    Schon der Name verrät seine Hauptattraktion: die Seen. Hundert große und kleine Seen durchziehen die Landschaft, jeder mit seiner eigenen Geschichte und einzigartigen Eigenschaften.
    Zu den bekanntesten gehören der Lago Santo, der größte des toskanisch-emilianischen Apennins, der Lago del Bicchiere, die Sillara-Seen, der Lago Ballano und der Lago Verde.

    Das gesamte Gebiet steht unter Naturschutz und bietet eine Vielzahl von Naturschönheiten, die es zu bewundern gilt, darunter kleine Weiler und Bergdörfer, Weiden und Wälder. Und durch das ganze Gebiet führt der lange Wanderweg der Alta Via dei Parchi.

    Das Gebiet ist das ganze Jahr über für Besucher zugägnlich und bietet eine Vielzahl an Aktivitäten zu jeder Jahreszeit. In den wärmeren Monaten kann man bei Wanderungen und Spaziergängen auf den gut ausgeschilderten Wegen die Schönheit der Landschaft in vollen Zügen genießen. Im Winter hingegen ist der Park in eine Schneedecke gehüllt, die Winterzauber-Landschaften und Langlauf-Möglichkeiten bietet.

    Die kleinen Gemeinden bewahren alte Traditionen und veranstalten Events, bei denen die Besucher in die Kultur des Apennins eintauchen können. Unter den Schutzhütten der Gegend ist die Lagdei-Hütte izu empfehlen, die auf der Hochebene von Lagdei in 1250 m Höhe unter Buchen und Nadelbäumen liegt.

    TIPP

    Eine mögliche Route zum Entdecken dieses Gebiets beginnt in Prato Spilla, dem Zentrum für Wanderungen und Ausflüge, und führt zum Ballano- und Verde-See und schließlich zum kleinen Frasconi-See, der von einem wahrhaft märchenhaften Buchenwald umgeben ist.

     

  • Vierte Etappe - Lago di Trebecco, Lago Nero, Lago Moo, Lago Bino und Lago di Mignano Alta Val Tidone

    Der im Gebiet der Hügel von Piacenza angelegte Sentiero del Tidone (Tidone-Wanderweg) (ca. 69 km) bietet einzigartige Erlebnisse zu Fuß, mit dem Mountainbike oder sogar zu Pferd.

    Dieser wunderschöne Wanderweg, der dem Lauf des Flusses Tidone folgt, führt durch dichte Wälder und vorbei an mittelalterlichen Dörfern und bietet unvergessliche Ausblicke, bis man den Molato-Staudamm erreicht, ein imposantes und majestätisches künstliches Bauwerk, durch das der Trebecco-See entstanden ist. Der Trebecco-See ist ein etwa 2,5 km langes, künstlich angelegtes Staubecken in einer Landschaft von außergewöhnlicher Schönheit: dem oberen Nure-Tal.

    Das gesamte Gebiet ist von mehr als 560 km Wanderwegen durchzogen, die durch eine einzigartige Naturlandschaft führen und die Gemeinden Ponte dell'Olio, Bettola, Farini und Ferriere miteinander verbinden.

    In diesem Gebiet befinden sich mehrere Seen eiszeitlichen Ursprungs, von denen einige sehr eindrucksvoll sind und zu den beliebtesten Ausflugszielen im Gebiet von Piacenza gehören.
    So gibt es hier den Nero-See, den malerischen Moo- und den Bino-See sowie den Mignano-See, einen Stausee, der zur Stromerzeugung aus Wasserkraft in Vernasca angelegt wurde und heute als Freizeitziel mit Picknickplätzen und Wanderwegen dient.

Letzte Aktualisierung 20/04/2026

Für weitere Infos

Redaktion DT Emilia

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