Am Ufer des großen Flusses entlang

Radfahren durch die Orte in der Tiefebene der Provinz Reggio Emilia

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Auf dieser Tour können Sie den großen Fluss und das Leben in der Bassa Reggiana  (Tiefebene der Provinz Reggio Emilia) zwischen den Gemeinden Boretto und Luzzara erkunden und dabei lokale Geschichten, Persönlichkeiten und Traditionen entdecken.
Ein einzigartiges Gebiet, das sich durch seinen landschaftlichen Reichtum auszeichnet, mit Naturschönheiten, Radwegen und Möglichkeiten für authentische gastronomische Erlebnisse.

Bevor Sie losfahren, laden Sie am besten die App „Terre di Po in bici“ (Po-Gebiet mit dem Fahrrad)(für iOS und Android) herunter: Sie finden dort eine detaillierte Routenbeschreibung und eine auch offline einsehbare Karte.

 

Für den Fahrradverleih wenden Sie sich bitte an das Fremdenverkehrsamt Bassa Pianura Reggiana.

  • web.Dauer
    48 Stunden
  • web.Interessen
    Sport
  • web.Zielgruppe
    Alle
  • Erste Etappe - Boretto Boretto

    Unmittelbar am Hauptdeich des Po liegt die Altstadt von Boretto, der „flussnächste“ Ort in der Provinz Reggio Emilia. Hier lässt sich die mit dem großen Fluss verbundene Geschichte zwischen monumentaler Architektur und einzigartigen Traditionen hautnah erleben.
     

    Die Basilika San Marco Evangelista dominiert das Stadtbild und zeugt von der strategischen Bedeutung Borettos für die Venezianer, die den Ort sowohl als Zwischenstation am Po als auch als Stützpunkt für ihren Handel und ihre Eroberungen nutzten. Als Erinnerung an diese Vergangenheit kann man die Säule mit dem Markuslöwen bewundern, ein unverkennbares Geschenk der Lagunenstadt.

    Bei einem Spaziergang am Damm entlang kann man die alte Tradition der Schifffahrt und des Lebens am Fluss in zwei wichtigen Museen entdecken:

    Nicht verpassen
    Einen Spaziergang am Hauptdamm des Po entlang zum Entdecken der Geschichte, schönen Ausblicken und Flusstraditionen, inkl. Zwischenstopp in den Museen, um die vielen, mit dem Fluss verbundenen Geschichten zu verstehen.

    Wissenswertes
    Boretto gilt als die Flussgemeinde schlechthin in der Provinz Reggio Emilia: Der Po hat die Landschaft, die Wirtschaft und die Kultur des Ortes über Jahrhunderte hinweg geprägt.

  • Zweite Etappe - Brescello Brescello

    Für Radfreunde stellt der Radweg am Po entlang eine angenehme Möglichkeit dar, Brescello zu erreichen, das Dorf, das durch die von Giovannino Guareschi erzählten Geschichten von Don Camillo und Peppone berühmt wurde.

    Bei einem Spaziergang durch den Ort stößt man auf ikonische Orte: die Kirche von Don Camillo, das „sprechende“ Kruzifix, die Sputnik-Glocke und das Haus von Peppone, die vom Leben dieser Personen und ihrer Verbindung zur Region erzählen.

    Abgerundet wird das Erlebnis durch einen Besuch der Museen:

    Nicht verpassen
    Ein Rundgang durch die Straßen von Brescello, um die Szenen aus den Romanen und Filmen nachzuerleben, zwischen symbolträchtigen Orten und Museen, die die literarische, filmische und archäologische Geschichte des Ortes erzählen.

    Kuriosität
    Das „sprechende“ Kruzifix in der Kirche von Don Camillo ist zu einem der beliebtesten Symbole der Fans geworden, und jeder Winkel des Ortes erinnert an die Geschichten von Guareschi.

    Tipps

    • Ideal zum Kombinieren einer Radtour mit einem Spaziergang durch die Altstadt von Brescello.
    • Perfekt für alle, die die Region und ihre Verbindung zu Kultur, Literatur und Kino entdecken möchten.

  • Dritte Etappe - Gualtieri Gualtieri

    Wenn man dem großen Fluss folgt, erreicht man nach etwa 40 Minuten Gualtieri, ein kleines Juwel der Renaissance in der Po-Ebene der Provinz Reggio Emilia. Die Stadt verdankt ihren Reichtum der Familie Bentivoglio, die hier einen Palast errichtete und die umliegenden Sumpfgebiete urbar machte und so das Erscheinungsbild des Ortes prägte. 

    Nördlich des Ortes beginnt der Radweg durch die Auenlandschaft von Gualtieri, der bis zum Bereich des alten Hafens führt und es ermöglicht, die „Isola degli Internati“ (Insel der Internierten) zu erkunden, eine Naturoase, in der ehemalige Kriegsgefangene des 2. Weltkriegs das Land bewirtschafteten und Holz schlugen, um sich ein Einkommen zu sichern. Hier herrscht eine einzigartige Atmosphäre geprägt von Pappeln, Nebelschwaden und schönen Ausblicken auf den Po, die auch den Maler und Bildhauer Antonio Ligabue inspirierten, der sich in persönlichen Krisenzeiten auf die Insel zurückzog.

    Nicht verpassen

    • Pfahlbauten und Boote: einzigartige Beispiele spontaner Baukunst auf der Insel
    • Wracks aus dem 2. Weltkrieg: Drei versunkene Schiffe ragen in Niedrigwasserzeiten aus dem Wasser
    • Palazzo Bentivoglio und Casa di Ligabue: Sammlungen und Räume, die vom Leben und Werk des Malers erzählen.

    Kuriosität
    Die „Isola degli Internati“ (Insel der Internierten) ist einer der eindrucksvollsten und am wenigsten bekannten Orte der Bassa Reggiana, wo Geschichte, Natur und Kunst miteinander verschmelzen.

    Tipps

    • Ideale Tour für Spaziergänge und kurze Wanderungen
    • Klare oder leicht neblige Tage sorgen für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre
    • Bequeme Kleidung und für Naturwege geeignetes Schuhwerk

     

  • Vierte Etappe - Guastalla Guastalla

    Der Radweg am Po entlang führt uns nach Guastalla, das inmitten von Auen und einzigartigen Flusslandschaften liegt. Zu den eindrucksvollsten Orten zählen die „Asse della Crostolina“ (Crostolina-Achse), die „Isola del Peccato“ (Sündeninsel) und die „Saliceti Allagati“ (überschwemmten Weidenwäldchen), ein Gebiet, das renaturiert wurde, um sein ursprüngliches natürliches Gleichgewicht wiederherzustellen.

    Die Strecke führt weiter in die Altstadt von Guastalla, wo der Palazzo Ducale (Herzogspalast) die Geschichte der Stadt und der Familie Gonzaga erzählt.

    Nicht verpassen

    • Spaziergang zwischen Inseln, Weidenwäldchen und schönen Ausblicken auf den Po
    • Palazzo Ducale (Herzogspalast) und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt

    Wissenswertes


    Die „Saliceti Allagati“ sind ein Beispiel für ökologische Sanierung: Hier leben Natur und Geschichte im Einklang miteinander und machen die Aue zu einem einzigartigen Ort in der Bassa Reggiana.

    Tipps

    • Das Auengebiet lässt sich am besten mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erkunden
    • Ein halber Tag reicht aus, um Natur und Altstadt miteinander zu verbinden
       


    Über die Via Lido Po gelangt man dann leicht in die Stadt und kann den prächtigen Herzogspalast besichtigen, der wichtige Spuren der Gonzaga-Vergangenheit bewahrt; auf dieser Route kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen.

  • Fünfte Etappe - Luzzara Luzzara

    Luzzara, die letzte Etappe unserer Tour, liegt am rechten Po-Ufer und ist als Geburtsort von Cesare Zavattini bekannt, einem international anerkannten Drehbuchautor, Schriftsteller und Maler.

    Im Ortszentrum gibt es historische und architektonische Schätze zu besundern: den 55 Meter hohen Stadtturm, die Kirche San Giorgio mit ihrer romanischen Apsis und das als „La Macina“ bezeichnete Gebäude.

    Sehenswürdigkeiten

    • Altstadt mit Stadtturm und Kirche San Giorgio
    • Palazzetto „La Macina“
    • "Museo del Truciolo" in Villarotta, einziges Beispiel für die traditionelle Holzverarbeitung zur Herstellung von Strohhüten in Norditalien

    Kuriosität

    Der Ortsteil Villarotta verdankt seinen Ruhm der Herstellung von Strohhüten, die aus den Spänen des Holzes vom alten Kanal "Cavo Tagliata" gefertigt werden: ein Beispiel für historisches Handwerk, das in der Region einzigartig ist.

    Tipp

    Abenteuerliebhaber bietet der River Park  fünf Parcours für Jugendliche und Erwachsene mit steigendem Schwierigkeitsgrad sowie Baby- und Junior-Parcours, die für die ganze Familie geeignet sind.


     

Letzte Aktualisierung 13/08/2026

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Guastalla e Bassa reggiana - Ufficio Informazioni e Accoglienza Turistica (IAT)
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