Milano Marittima: von der Uferpromenade zum Pinienwald dieser "Gartenstadt"

Zwei Tage Geschichte, Natur und Wellness genießen

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Eine 48-Stunden-Tour, um jeden Winkel von Milano Marittima kennenzulernen.

Die Gartenstadt, die 1912 nach einer Idee von Giuseppe Palanti entstand, hat eine starke historische und kulturelle Identität. Direkt am Meer gelegen und von einem Pinienwald umgeben ist sie eine harmonische Mischung aus Natur und Kultur, die schöne Erlebnisse garantiert.

  • web.Dauer
    48 Stunden
  • web.Interessen
    Adriakueste
  • web.Zielgruppe
    Alle
  • Erste Etappe Milano Marittima

    Vom Meer ins Zentrum

    Der Rundgang beginnt an der Mole, wo man den Sonnenaufgang beobachten und am Strand entlang zur neuen Promenade "Pioniere des Tourismus" spazieren kann. Die Strandpromenade wurde vor kurzem neu gestaltet und führt zu historischen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten.
    Entlang der Promenade gibt es zwei empfehlenswerte Stationen: die deutschen Bunker aus dem 2. Weltkrieg, die einst zur Verteidigung der sog. Gotenlinie und für Angriffe über das Meer genutzt wurden, und die Sanddüne zwischen der Viale Forlì und der Via Zara, eine natürliche Düne, auf der man die Entwicklung der typischen Pflanzen und Sträucher entdecken kann.

    Von der Düne aus geht es weiter über die Via Forlì bis zur Rotonda Primo Maggio (Kreisverkehr), dem Herzen der Gartenstadt. Hier findet jedes Jahr eine Veranstaltung statt, bei der die Gärten und Blumenbeete der Stadt mit einer Blumen- und Pflanzenausstellung italienischer und ausländischer Gärtner in Szene gesetzt werden.

    Von diesem zentralen Ort aus empfiehlt sich ein Spaziergang durch die Straßen des Zentrums, um einige Jugendstilvillen aus dem frühen 20. Jh. zu bewundern, die das Milano Marittima jener Zeit wieder aufleben lassen.

    Von der Rotonda Primo Maggio geht es weiter zur Viale Gramsci, einer Fußgängerzone voller Bars, Restaurants und schicker Geschäfte. Hier finden Sie auch die Statue "Das Modell von Brückner" des toskanischen Bildhauers Adriano Bimbi.

  • Zweite Etappe Milano Marittima

    Der Pinienwald

    Die zweite Etappe unserer Tour beginnt im jahrhundertealten Pinienwald von Cervia-Milano Marittima. Seine unberührte Umgebung ist ideal zum Spazierengehen, Radfahren, Joggen oder einfach zum Entspannen im kühlen Schatten der Bäume.

    Der Startpunkt befindet sich in der Via Ravenna, wo man vom Platz vor dem Stadio dei Pini direkt auf den Sentiero delle Terme abbiegen kann.

    Für Fitnessbegeisterte gibt es am Weg entlang den Fitnessparcours, ein wahres Freiluft-Fitnessstudio mit einem Parcours aus zehn Gerätemodulen.
    Wenn man weitergeht, erreicht man die Eisenbahnüberführung, biegt rechts in den Sentiero dello Storno (Starenweg) ein und geht bis zum Kanal weiter, wo man rechts in den Sentiero argine destra (Rechter Uferweg) einbiegt und die Via Jelenia Gora erreicht. Hier können Sie zahlreiche Aktivitäten unternehmen: Sie können mit dem Kanu auf den Kanälen fahren, die das Meer mit der Saline verbinden, Sie können Golf und Tennis spielen oder das Schmetterlingshaus besuchen, ein tropisches Gewächshaus von über 500 Quadratmetern, in dem sie den farbenfrohen Flug von Hunderten von Schmetterlingen und verschiedenen Insektenarten bewundern könnten.

    Über die Via Jelenia Gora geht es weiter ins Grüne zum Parco del Gelso (Maulbeerpark), wo ein prächtiges Exemplar der weißen Maulbeere (Morus Alba) zu den letzten Zeugen der alten Tradition der Seidenproduktion in Cervia gehört. Die Maulbeerbäume hatten früher nämlich die doppelte Funktion, die Rebzeilen zu stützen und Nahrung für die Seidenraupe zu liefern.

    Nicht weit entfernt wurde der Pinienwald von Pinarella und Tagliata angelegt, um das Hinterland vor den Meereswinden zu schützen. Er ist nicht nur ein wahres Paradies für Fitnessbegeisterte, sondern bietet seinen Besuchern auch angenehmen Schatten in den heißesten Stunden, ausgestattete Picknickplätze und Spielplätze, wie den Parco Lento, den "Park der natürlichen Rechte von Mädchen und Jungen".

  • Dritte Etappe Milano Marittima

    Wellness in den Thermen

    Am zweiten Tag steht ein Besuch der Thermen von Cervia auf dem Programm. Der Geschichte nach waren es die ersten Salzarbeiter in den Salinen zu Beginn des 20. Jh., die die außergewöhnlichen Eigenschaften des schwarzen Schlamms erkannten, der Wunden heilte und Schmerzen linderte. Dies führte 1930 zum Bau einer kleinen Freiluftanlage und 1950 zu ihrer Erweiterung, die heute zu den fortschrittlichsten in Italien zählt.

    Das Thermalzentrum befindet sich inmitten eines Pinienwaldes und bietet dank der zahlreichen Gesundheits- und Schönheitsbehandlungen auf der Basis von "Mutterwasser" und dem Heilschlamm aus der Saline die Möglichkeit, einen entspannten Wellness-Tag zu verbringen.

    Nach einem Vormittag, der ganz dem eigenen Wohlbefinden gewidmet ist, geht die Entspannung inmitten der hundertjährigen Pinien des Naturparks, einer 27 Hektar großen grünen Oase, weiter. Hier kann man auf Pflanzenlehrpfaden spazieren gehen, ein Picknick machen und verschiedene Tierarten bewundern. Im Jahr 2014 wurde nämlich der "Alte Bauernhof" angelegt, ein eingezäunter Bereich, in dem man in direkten Kontakt mit Schafen, Ziegen, Eseln, Ponys und Vögeln treten kann.

    Für kleine und große Fans von Outdoor-Sportarten ist der Abenteuerpark CerviAvventura zu empfehlen: Seine Parcours in den Bäumen bieten die Möglichkeit, den Nervenkitzel zu erleben, zwischen Erde und Himmel zu schweben und in völliger Sicherheit durch die Pinien zu fliegen.

Letzte Aktualisierung 18/12/2025

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