Wellness und Sport: Thermen und Radfahren in der Romagna

Logo CC

Auf dieser Tour spielen zwei Dinge die Hauptrolle: einerseits die Thermalbäder, die unvergessliche Momente abseits des Alltagsstresses versprechen, und andererseits das Fahrrad und die gute Laune, die es immer mit sich bringt, mit der richtigen Dosis Freiheit und Wind in den Haaren durch die Landschaft zu zischen.

Und wo spielt sich das Ganze ab? In der Romagna. Und worum geht es? Die Suche nach Wellness pur. Bist du bereit, bei diesem 48-Stunden-Film mitzumachen?
OK, dann... Action!

  • web.Dauer
    48 Stunden
  • web.Interessen
    Thermen & Wellness
  • web.Zielgruppe
    Freunde/Alleine,Paare
  • Erste Etappe - Santarcangelo di Romagna Santarcangelo di Romagna

    Könnte man diese Tour verfilmen, würde die Eröffnungsszene in Rimini spielen, dem Start- (und Ziel-) Punkt dieser Route, die das Wellnessgefühl des Radsports mit dem entspannten Thermenerlebnis verbindet.

    Am ersten Tag unserer Radtour fahren wir ins Marecchia-Tal im Hinterland von Rimini, dem alten Herrschaftsgebiet der Malatesta-Familie. Wir radeln durch den nördlichen Teil der Provinz Rimini, auf einer anspruchsvollen Strecke, die aber allen Liebhabern, die sich von den manchmal steilen Steigungen nicht abschrecken lassen, viel Spaß bereitet.

    Von Santa Giustina aus geht es zunächst nach Santarcangelo di Romagna, einem Ort des guten Lebens, wo man im Schatten der Malatesta-Festung aus dem 15. Jh. Atem schöpfen kann.

    Kuriosität

    Santarcangelo ist bekannt für seine unterirdischen Tuffsteingrotten – über 150 von Menschenhand in den Tuffstein gegrabene Höhlen unter der Altstadt. Ihre Funktion ist bis heute noch nicht wirklich geklärt: Vielleicht dienten sie als Keller, Zufluchtsorte oder Kultstätten.

     

  • Zweite Etappe - Poggio Torriana Poggio Torriana

    Von hier aus geht es weiter nach Torriana, das auf einem Felsvorsprung liegt, von dem aus man das bezaubernde Panorama der Adriaküste bewundern kann, das ihm den Titel "Balkon der Romagna" eingetragen hat.

    Aber Vorsicht: Im letzten Teil des Aufstiegs nach Torriana gibt es eine Steigung, die "Strappacuore" (Herzschmerz) heißt: gut zwei Kilometer mit einer Steigung von 18 %, praktisch der Härtetest für die Liebe zum Radfahren.
    Nicht umsonst hieß der Ort früher "Scorticata", wegen der Schroffheit des fast völlig vegetationslosen Felsens, auf dem die Burg steht.

    Sehenswürdigkeit

    Die Burg von Montebello, von der aus man einen der eindrucksvollsten Ausblicke der Romagna genießen kann und die den Beinamen „Balkon der Romagna“ trägt.

     

  • Dritte Etappe - Verucchio Verucchio

    Wir radeln weiter durch das Tal des Marecchia, dem Fluss, der in Rimini ins Meer mündet.

    Etwa fünfzehn Kilometer trennen Torriana von der dritten Etappe, Verucchio, nicht weniger als eines der schönsten Dörfer Italiens und Wiege der Malatesta-Familie.
    Die "Rocca del Sasso" (Felsenburg) wurde nämlich ab dem 13. Jahrhundert vom Gründer der Dynastie, Malatesta da Verucchio, bekannt als "Mastin Vecchio", erbaut, der von Dante in der Göttlichen Komödie erwähnt wird.

    Auf dem letzten Teil dieses Streckenabschnitts machen wir einen Ausflug... ins Ausland! Wir fahren nämlich hinauf nach San Marino, der ältesten Republik Europas, die ihre Unabhängigkeit seit mehr als 1700 Jahren bewahrt hat.

    Der Legende nach wurde San Marino am 3. September 301 n. Chr. auf dem Monte Titano, dem höchsten der sieben Hügel, auf denen die Republik liegt, von einem Steinmetz namens Marino gegründet, der aus Dalmatien kam, um der Christenverfolgung zu entkommen.

    Die uneinnehmbare Hauptstadt bewahrt ihre mittelalterliche Struktur mit einem dreifachen Mauerring, der zwischen dem 12. und 14. Jh. errichtet wurde, und den drei Türmen (Burgen), die die Sichtung von anrückenden Feinden und Schutz gewährleisteten.

    Nach dem Verlassen von San Marino folgt eine lange, steile Abfahrt nach Rimini. Zwei gute Nachrichten: Die erste ist, dass Sie es geschafft haben, dass Sie viele Kalorien verbrannt haben und dass Sie sich ein Abendessen mit ausschließlich handgemachter Pasta und frischem Fisch verdient haben! Die zweite gute Nachricht ist, dass am nächsten Tag ein Tag im Thermalbad auf Sie wartet!

  • Vierte Etappe - Riccione Riccione

    Die Thermen von Riccione nutzen natürliche Wasserquellen, die reich an Schwefel, Jod, Magnesium, Brom und Natriumchlorid sind. Sie haben eine heilsame Wirkung auf verschiedene Krankheiten, entgiften und reinigen den Körper und entfalten – insbesondere nach sportlicher Anstrengung – eine entzündungshemmende und regenerierende Wirkung auf Gewebe und Gelenkknorpel, wobei sie zudem die neuromuskuläre Entspannung fördern.

    Der Sinnespfad des Oasis Spa mit Fangoanwendungen, Behandlungen und Massagen verspricht das, was schon im Titel der Route angedeutet wurde: Wellness pur.

    Letzte Szene: Der Sonnenuntergang spiegelt sich in der Adria. Und Schnitt! Das war’s. Der Dreh ist im Kasten!

    Kulinarisches Highlight

    Ein Abendessen am Meer mit frischem Fisch aus der Adria und handgemachten Tagliatelle – ideal, um nach der Tour neue Energie zu tanken.

     

Letzte Aktualisierung 15/04/2026

Fremdenverkehrsbüros

Santarcangelo di Romagna - Ufficio Informazioni e Accoglienza Turistica (IAT)
Info
Verucchio - Ufficio Informazioni e Accoglienza Turistica (IAT)
Info
Riccione - Ufficio Informazioni e Accoglienza Turistica (IAT-R)
Info
OFFIZIELLES TOURISMUSPORTAL © 2019-2026 Region Emilia-Romagna Tourismus- und Handelsrat