Radfahren entlang der Via Romagna im Landesinnern von Rimini

Ein permanenter Radweg

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Via Romagna: ein dauerhaft angelegter Radweg von 462 km Länge, der die Romagna von Norden nach Süden von Comacchio nach San Giovanni Marignano durchquert.

Schwingen wir uns also auf unsere Räder und fahren wir ein kurzes Stück auf dieser herrlichen Strecke (etwas mehr als 44 km), die an wunderschönen mittelalterlichen Dörfern, Basiliken, Museen und historischen Monumenten vorbeiführt.

  • web.Dauer
    24 Stunden
  • web.Interessen
    Sport
  • web.Zielgruppe
    Freunde/Alleine,Paare
  • Erste Etappe - Rimini Rimini

    Beginnen wir in Rimini, der Vergnügungshauptstadt der Riviera, die mit ihrem Gebiet zwischen der Adria und den sanften Hügeln des Apennins jedes Jahr Tausende von Urlaubern anzieht.

    Zu den Kunstschätzen der Stadt zählen einzigartige Meisterwerke von der Römerzeit bis zur Renaissance, die man bewundern kann. Wie könnte man etwa die Tiberiusbrücke, die seit über 2000 Jahren eines der Wahrzeichen der Stadt ist, nicht auf einem Foto festhalten wollen? Sie wurde zur Zeit des römischen Kaisers Augustus erbaut und besteht aus weißem Stein aus Istrien. Die Tiberiusbrücke ist eine der bemerkenswertesten römischen Brücken, die heute noch erhalten sind.
    Oder wie könnte man sich einen Besuch der archäologischen Ausgrabungsstätte "Domus des Chirurgen" entgehen lassen, die die größte Sammlung an chirurgischen und pharmazeutischen Instrumenten ans Tageslicht gebracht hat, die uns aus der Römerzeit erhalten geblieben ist?

    Nicht nur für Filmliebhaber ist ein Besuch im Castel Sismondo ein absolutes Muss, in dem sich das Fellini-Museum befindet, ein Museumskomplex, der dem Genie des Filmemachers Federico Fellini gewidmet ist, der 1920 in Rimini geboren wurde.

  • Zweite Etappe - Verucchio Verucchio

    Nach diesem Eintauchen in die Schönheit von Rimini setzen wir unsere Radtour fort und erreichen nach etwa 10 km Santarcangelo di Romagna, ein faszinierender mittelalterlicher Ort mit einer ausgeprägten romagnolischen Identität, in dem sich Palazzi von Adligen mit einfachen Stadthäusern, malerischen Gassen und kleinen Plätzen abwechseln, die zum Entdecken einladen.

    Danach geht es weiter ins Hinterland, wo uns die eindrucksvolle Burg der Malatesta-Familie in Verucchio begrüsst, ein Dorf an der Grenze zum Kleinstaat San Marino.
    Verucchio ist die Wiege der Malatesta-Familie und liegt in der herrlichen Landschaft des Marecchia-Tals. Die Festung, die auch als "Rocca del Sasso" (Felsenburg) bekannt ist, erhebt sich imposant auf dem Felsvorsprung, der den Ort überragt, und ist eine der am besten erhaltenen Malatesta-Burgen. Sie ist für alle Besucher zugänglich und auf jeden Fall einen Besuch wert.

    Ein Highlight

    Ein Besuch der geheimnisvollen Tuffsteingrotten von Santarcangelo, ein komplexes unterirdisches System, das von Menschenhand in den weichen Stein gegraben wurde und bis heute geheimnisumwoben ist.

  • Dritte Etappe - Coriano Coriano

    Wieder im Sattel folgen wir dem Radweg, der östlich um den Monte Titano (und San Marino) herumführt, und fahren hinunter in das Conca-Tal, das ebenfalls zum Herrschaftsgebiet der Malatesta gehörte.

    Jetzt geht es nach Montescudo, einem Dorf inmitten von Weinbergen und Olivenhainen, das auf einem Bergrücken liegt, der die Ebene von Rimini von den ersten Bergen des Apennins trennt und somit ein strategischer Punkt für die Kontrolle des Gebietes war. Hier fanden auch im 2. Weltkrieg zahlreiche Kämpfe statt.

    Anschließend nähern wir uns wieder dem Meer, indem wir das Gebiet um Coriano durchqueren, einer Stadt mit antiken Ursprüngen, die von zahlreichen Völkern wie den Umbrern, Etruskern und Römern beherrscht wurde.

    Kuriosität

    Wir befinden uns hier jedoch auch im Herzen des sog. Riders’ Land (Land der Motorradfahrer), und in Coriano befindet sich zudem das Marco-Simoncelli-Museum, eine Museumsgalerie, die die Geschichte des Champions und sein Leben abseits der Rennstrecke erzählt.

  • Vierte Etappe - Riccione Riccione

    Der Ruf des Meeres wird immer stärker und nach wenigen Kilometern erreichen wir Riccione, die grüne Perle der Adria. Riccione ist nicht nur einer der bekanntesten Badeorte an der Adria, sondern auch eine Stadt der Mode, der Trends und der Eleganz.
    Wir schlendern durch die Viale Ceccarini, das Zentrum der Stadt, verlieren uns in den zahlreichen Boutiquen und gönnen uns, warum auch nicht, einen Aperitif, bevor wir zu den herrlichen Stränden weiterfahren, wo wir einen stimmungsvollen und immer faszinierenden Sonnenuntergang am Meer genießen können.

    Unbedingt probieren

    Machen Sie eine Pause und genießen Sie eine frisch zubereitete Piadina Romagnola (Fladenbrot der Romagna), vielleicht gefüllt mit Squacquerone, Rucola und Parmaschinken – ein einfacher, aber unwiderstehlicher Klassiker der lokalen Kulinarik-Tradition.

Letzte Aktualisierung 17/04/2026

Für weitere Infos

Redaktion DT Romagna

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